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BeschreibungBearbeiten

Gesundheitspsychologie beschäftigt sich zum einen mit der Verbesserung der Gesundheit durch Wellness und Fitness, zum anderen aber auch mit der Wahrnehmung von Risiken und Beeinträchtigungen. GesundheitspsychologInnen fragen nach Verhaltensweisen, die die Gesundheit fördern bzw. beeinträchtigen und beschäftigen sich damit, wie Krankheiten vermieden werden können und wie sich PatientInnen schneller von Krankheiten erholen.

- Prävention

- Information, Öffentlichkeitsarbeit

- Gesundheitsmanagement

- Schulische und betriebliche Gesundheitsförderung

- Gesundes Altern

- Hospiz

- Rehabilitation

- Selbsthilfeförderung und Beratung (z.B. Stressbewältigung, Rauchentwöhnung)

- Wellness und Freizeit

- Fortbildung, Supervisionen

- Kommunikation Arzt-Patient

VoraussetzungenBearbeiten

AbschlussBearbeiten

Bei Stellenangeboten für PsychologInnen wird bisher nicht nach Qualifikationen im Gesundheitssektor gefragt.

Verschiedene Hochschulen bieten Studiengänge mit der Ausrichtung bzw. dem Schwerpunkt Gesundheitspsychologie an:

- FU Berlin (klinische Psychologie und Gesundheitspsychologie als Schwerpunkt Psychologie BA/MA)

- Uni Kontanz (Arbeit und Gesundheit als Schwerpunkt Psychologie BA/MA)

- Uni Flensburg (Prävention und Gesundheitsförderung MA)

- SRH Hochschule Heidelberg

- SRH Fachhochschule für Gesundheit Gera

empfohlener MasterBearbeiten

s.o.

Zusatzqualifikationen/AusbildungenBearbeiten

(Quelle: http://www.bdp-gus.de/gp/GP-Bestandsaufnahme.pdf) :

- psychologische Gesundheitsförderung (BDP)

- verschiedene Kursleiterschulungen, z.B.:

o Autogenes Training und Progressive Relaxation durch die Fachgruppe Entspannungsverfahren (www.entspannungsverfahren.com) der Sektion Klinische Psychologie und durch die DPA

o Stressbewältigungstrainings wie

§ „Gelassen und sicher im Stress“ (Kaluza) durch die DPAF (www.dpa-bdp.de/veranstaltungen_BN2004-GF-3_.html)

§ „Multimodale Stresskompetenz“ (Scholz) durch die Fachgruppe Entspannungsverfahren der Sektion Klinische Psychologie (www.entspannungsverfahren.com/pdf/leitlinien_stress.pdf)

§ „Positiver Umgang mit Stress“ (Wagner-Link) (www.mensch-und-management.de/content/sem10.htm)

§ Stressbewältigung für Kinder „Bleib locker“ (Lohaus)

o Ernährungstraining „Abnehmen – aber mit Vernunft“ durch das IFT München (www.vtausbildung.de/abnehmen/abnehmen.htm).

o Raucherentwöhnungstraining „Eine Chance für Raucher - Rauchfrei in 10 Schritten“ durch das IFT München (www.vtausbildung.de/praevention/rauchfreir.htm).

o VDR-Programm „Aktiv Gesundheit fördern“ durch den VDR (www.vdr.de)

o Schmerzbewältigungstrainings durch die DPA (www.dpa-bdp.de/veranstaltungen_BN2004-S-1_.html)

- Weiterbildung im Bereich Rehabilitation, z.B.

o Rehabilitation bei Diabetes-Erkrankungen (www.diabetes-psychologie.de/fpd.htm)

o Postgraduales Studien Geronto-Psychologie der Uni Erlangen (www.geronto.uni-erlangen.de/studium/aufbau.htm)

Potentielle Arbeitgeber/AuftraggeberBearbeiten

- Universitäten und Institute (Forschung)

- Krankenkassen (Beratung, Konzeptentwicklung, Prävention, Gesundheitsförderung, Selbsthilfe), Versicherungen

- Öffentlicher Gesundheitsdienst / Gesundheitspolitik

- Unternehmen, Unternehmensberatung

- Schulen, Kindergärten, Betreuungseinrichtungen

- Medien (Radio, Fernsehen, (Online-)Magazine)

- eigene Praxen zur ambulanten Rehabilitation, Beratung etc.

Chancen auf dem ArbeitsmarktBearbeiten

Das Interesse an Gesundheitsförderung und Prävention wächst stetig. Mehr und mehr Krankenkassen unterstützen ein immer größer werdendes Angebot, durch das der Arbeitsmarkt schnell wächst. GesundheitspsychologInnen finden in vielen Bereichen eine Anstellung und profitieren auch von neu aufkommenden Wellness- und Fitnessangeboten

Schnittstellen mit NachbardisziplinenBearbeiten

- Gesundheitswissenschaften / Public Health

- (Verhaltens-)Medizin

Links und KontakteBearbeiten

http://www.bdp-gus.de/gp/GP-Bestandsaufnahme.pdf

http://www.ehps.net/

http://www.gesundheit-psychologie.de/gesundheitspsychologie/

http://www.gkm-institut.de/

http://gesundheitspsychologie.net/

http://www.psychology48.com/deu/d/gesundheitspsychologie/gesundheitspsychologie.htm

Beispiele/Erfahrungen
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Quellen
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