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BeschreibungBearbeiten

Aufgabe der Palliativmedizin ist es, Sterbende medizinisch und
psychologisch zu begleiten, ihr Leiden zu lindern und ihre
Lebensqualität zu verbessern. Dabei brauchen gerade schwerstkranke
Menschen liebevollen, kompetenten Beistand, um mit ihrer Krankheit und
dem bevorstehenden Tod besser umgehen zu können.
Psychotherapeuten helfen den Patienten und ihren Angehörigen, die
seelischen Belastungen zu verarbeiten, die mit einer schweren,
lebensbedrohlichen Erkrankung zwangsläufig einhergehen. Im Mittelpunkt
stehen dabei Gespräche, in denen Ängste und Depressionen aufgearbeitet
werden. In den letzten Wochen und Monaten zieht man eine Bilanz seines
Lebens, denkt darüber nach, was für einen Sinn es hatte, was gut
gelungen ist und was man im Nachhinein doch lieber anders gemacht
hätte. Und vielleicht hat man auch das Bedürfnis, Unerledigtes zu
regeln. In dieser Situation ist neben dem Seelsorger der Psychologe
dem Patienten ein einfühlsamer, kompetenter Gesprächspartner. Er hilft
ihm auch, Bewältigungsstrategien zu entwickeln, die es ihm
ermöglichen, mit seiner schwierigen Situation besser umzugehen. Das
ist ein sehr individueller Prozess, denn jeder Mensch bewältigt
problematische Lebenssituationen anders.
(http://www.esslinger-gesundheitsmagazin.de/cms/content/sterbende-nicht-allein-lassen, 28.05.11)

VoraussetzungenBearbeiten

- Abschluss: Master oder Diplom + 3 bzw. 5 jährige Ausbildung zum
psychologischen Psychotherapeuten
- empfohlener Master: Master im klinischen Bereich
- Zusatzqualifikationen/Ausbildungen: Ausbildung zum Psychotherapeuten

Potentielle Arbeitgeber/AuftraggeberBearbeiten

Chancen auf dem ArbeitsmarktBearbeiten

siehe Psychotherapie

Schnittstellen mit NachbardisziplinenBearbeiten

Medizin

Links und KontakteBearbeiten

http://www.esslinger-gesundheitsmagazin.de/cms/content/sterbende-nicht-allein-lassen

Beispiele/Erfahrungen
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Quellen
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